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	<title>Reifenportal.com &#187; Formel-1</title>
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		<title>Formel-1: Hamilton d&#252;piert Konkurrenz bei Start-Ziel-Sieg</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 07:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Formel-1]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsport]]></category>
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Lewis Hamilton greift weiter nach seinem ersten Formel-1-Titel und zeigt dabei keinerlei Nerven. Eiskalt und fehlerfrei raste der 23 Jahre alte Brite vor rund 70.000 Zuschauern zum Sieg beim Gro&#223;en Preis von Deutschland, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei seinem souver&#228;nen Start-Ziel-Sieg hat Lewis Hamilton die Konkurrenz deklassiert. Einen sensationellen zweiten Platz belegte Nelson Piquet junior, Nick Heidfeld wurde Vierter.</strong></p>
<p>Lewis Hamilton greift weiter nach seinem ersten Formel-1-Titel und zeigt dabei keinerlei Nerven. Eiskalt und fehlerfrei raste der 23 Jahre alte Brite vor rund 70.000 Zuschauern zum Sieg beim Gro&#223;en Preis von Deutschland, der von einem schweren Unfall von Toyota-Pilot Timo Glock &#252;berschattet wurde. Der Hesse klagte &#252;ber R&#252;ckenschmerzen und wurde zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, blieb aber offenbar unverletzt.</p>
<p>Derweil vollf&#252;hrte Hamilton auf dem Treppchen im Champagner-Bad einen Freudentanz mit dem &#252;bergl&#252;cklichen Mercedes-Sportchef Norbert Haug. F&#252;r die Silberpfeile war es der erste Sieg beim Heimspiel seit Mika H&#228;kkinens Triumph vor 10 Jahren. &#8220;Es war fantastisch hier in Hockenheim&#8221;, sagte Hamilton, der die F&#252;hrung in der WM-Wertung ausbaute.</p>
<p><span id="more-64"></span><br />
Hamilton liegt nach dem 10. von 18. Saisonrennen mit 58 Punkten alleine an der Spitze, vier Z&#228;hler dahinter folgt der Brasilianer Felipe Massa. Der Ferrari-Pilot belegte nach Bremsproblemen den dritten Platz hinter dem &#220;berraschungs-Zweiten Nelson Piquet jr. (Brasilien).</p>
<p>Haug: &#8220;Lewis fuhr in eigenen Liga&#8221;</p>
<p>&#8220;Ein sensationeller Sieg von Lewis, mit gro&#223;artigen &#220;berholman&#246;vern. Er fuhr bei unserem Heim-Grand-Prix in einer eigenen Liga. Ich bin &#252;bergl&#252;cklich &#252;ber diesen &#252;berzeugenden Sieg &#8211; danke Lewis&#8221;, sagte Haug.</p>
<p>Bester Deutscher war der M&#246;nchengladbacher Nick Heidfeld, der im BMW-Sauber als Vierter knapp den Sprung aufs Podest verpasste. &#8220;Wenn man von Platz sieben und zw&#246;lf startet und sieben Punkte holt, kann man sehr zufrieden sein. Dass Nick die schnellste Rennrunde gedreht hat, freut mich f&#252;r ihn sehr&#8221;, sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Sebastian Vettel (Heppenheim) belegte im Toro Rosso Rang acht, zwei Pl&#228;tze dahinter fuhr der Wiesbadener Nico Rosberg im Williams &#252;ber die Ziellinie. Adrian Sutil (Gr&#228;felfing) landete in seinem Force India auf dem 15. Platz, nachdem sein Teamrivale Giancarlo Fisichella eine 25-Sekunden-Zeitstrafe wegen eines unerlaubten Boxenstopps von der FIA aufgebrummt bekam und im Klassement hinter Sutil zur&#252;ckfiel. Im Laufe des Abends gab es dann Entwarnung von Toyota. &#8220;Timo ist in Ordnung, und es gibt keine k&#246;rperlichen Anzeichen einer Verletzung&#8221;, teilte das Team mit.</p>
<p>Kovalainen leistet Hamilton Sch&#252;tzenhilfe</p>
<p>Hamilton musste auf dem Weg zu seinem insgesamt achten Sieg in der K&#246;nigsklasse allerdings in der Schlussphase hart um den Erfolg ringen und zudem die Sch&#252;tzenhilfe seines finnischen Teamkollegen Heikki Kovalainen in Anspruch nehmen, der den WM-Favoriten in der 51. Runde h&#246;flich passieren lie&#223;. &#8220;Da muss ich mich bei Heikki sehr bedanken, er war ein gro&#223;artiger Teamkollege. Er lieferte keinen gro&#223;en Kampf&#8221;, sagte Hamilton. Das Team hatte dem sp&#228;teren Sieger zuvor den Weg zum Erfolg mit einem sp&#228;ten zweiten Boxenstopp nach einer Saftey-Car-Phase erschwert.</p>
<p>F&#252;r Hamiltons &#228;rgste Rivalen im Kampf um den WM-Titel lief das erst zum Ende spannende Rennen nicht nach Wunsch. Massas Teamkollege und Weltmeister Kimi R&#228;ikk&#246;nen (Finnland) wurde nur Sechster hinter Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen (Finnand). Der Pole Robert Kubica musste sich im BMW-Sauber mit Position sieben begn&#252;gen. In der WM-Wertung belegten R&#228;ikk&#246;nen (51) und Kubica (48) die Pl&#228;tze drei und vier, Heidfeld (41) ist unver&#228;ndert F&#252;nfter.</p>
<p>Als erster ging Hamilton in der 18. Runde an die Box, aus dem Spitzenquartett folgte kurz danach Kubica. Zwei Runden sp&#228;ter kam Massa zum Reifenwechsel und musste die kurzzeitige F&#252;hrung danach wieder an Hamilton abgeben.</p>
<p>Glock kracht in die Boxenmauer</p>
<p>Schock in Rund 35: Glock brach in der letzten Kurve vor der Start-Ziel-Geraden die Hinterradaufh&#228;ngung, der Toyota krachte mit dem Heck voran in die Boxenmauer. Der 26-J&#228;hrige stieg wenige Minuten sp&#228;ter mit Hilfe der Streckenposten aus seinem v&#246;llig zerst&#246;rten Auto, er humpelte und hielt sich den R&#252;cken.</p>
<p>Durch die f&#252;nf Runden andauernde Saftey-Car-Phase nach Glocks Unfall wurde das Feld wieder zusammengeschoben. Die Entscheidung fiel dann in der Schlussphase: Hamilton war nach seinem zweiten Stopp auf Rang drei hinter Piquet und Massa zur&#252;ckgefallen, er &#252;berholte aber Massa mit einem waghalsigen Man&#246;ver in Runde 56. Nochmals vier Runden sp&#228;ter kassierte er auch den Brasilianer im Renault, der als Einziger auf einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs war. Mit erhobener Faust fuhr Hamilton beim ersten Hockenheim-Triumph &#252;ber die Ziellinie.</p>
<p>© SID/AFP</p>
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