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	<title>Reifenportal.com &#187; Valvelift System</title>
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	<description>Autos, Reifen, Tuning, Motorsport</description>
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		<title>Das neue Audi valvelift system</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 09:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audi]]></category>
		<category><![CDATA[Valvelift System]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Leistung und Drehmoment und dabei weniger Kraftstoffverbrauch – das ist das Traumziel aller Motoreningenieure. Mit dem Audi valvelift system, das die Steuerung der Einlassventile beim Benzinmotor auf innovative Art managt, wird es Wirklichkeit. Audi nutzt diese Technologie f&#252;r seine direkteinspritzenden V6-FSI mit 2,8 und 3,2 Liter Hubraum im A4, A5, A6 und A8.
Intelligenz ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Leistung und Drehmoment und dabei weniger Kraftstoffverbrauch – das ist das Traumziel aller Motoreningenieure. Mit dem Audi valvelift system, das die Steuerung der Einlassventile beim Benzinmotor auf innovative Art managt, wird es Wirklichkeit. Audi nutzt diese Technologie f&#252;r seine direkteinspritzenden V6-FSI mit 2,8 und 3,2 Liter Hubraum im A4, A5, A6 und A8.</p>
<p>Intelligenz ist Kopf-Sache, auch bei Motoren. Das Ziel ist es, die Ventile so zu steuern, dass die Brennr&#228;ume in jeder Situation ideal gef&#252;llt werden. Einen ersten Durchbruch brachte vor Jahren die Verdrehung der Nockenwellen &#252;ber Stelleinrichtungen – sie erlaubte es, die &#214;ffnungs- und Schlie&#223;zeiten der Ventile zu variieren. Das Audi valvelift system realisiert nun den n&#228;chsten Schritt – die variable Steuerung des Ventilhubs und damit die Beeinflussung des Ansaugquerschnitts.</p>
<p>Das Funktionsprinzip: Die beiden Einlassnockenwellen sind mit Verzahnungen versehen. Auf ihnen sitzen jeweils drei so genannte Nockenst&#252;cke – zylindrische H&#252;lsen, deren Au&#223;enseiten spiralf&#246;rmige Nuten tragen. In die Leiterrahmen der beiden Zylinderk&#246;pfe sind jeweils sechs Metallstifte integriert, die, von blitzschnell schaltenden elektromagnetischen Aktuatoren angetrieben, um vier Millimeter ausfahren. Je zwei von ihnen sind f&#252;r ein Nockenst&#252;ck zust&#228;ndig.</p>
<p><span id="more-38"></span></p>
<p>Der rechte Pin greift in die Nut des rotierenden Nockenst&#252;ckes ein und verschiebt es so um sieben Millimeter auf der Welle nach rechts. In der Endposition wird es &#252;ber einen federbelasteten Bolzen arretiert. Der Metallstift, nunmehr stromlos, wird mechanisch zur&#252;ckgeschoben.</p>
<p>Jedes Nockenst&#252;ck tr&#228;gt nebeneinander zwei Profile f&#252;r kleine und gro&#223;e Ventilerhebungen. Nach rechts geschoben, befindet sich das Nockenst&#252;ck in der Volllast-Position, hier bet&#228;tigen die f&#252;lligen Volllastprofile (in der Zeichnung rot) die besonders schmal bauenden Rollenschlepphebel. Sie &#246;ffnen die beiden Einlassventile mit einem Hub von 11,0 mm – ideal f&#252;r hohe F&#252;llmengen und Str&#246;mungsgeschwindigkeiten.</p>
<p>Bei Teillast wird das Nockenst&#252;ck durch den linken Pin nach links verschoben – jetzt werden die kleinen Nocken-Profile (gr&#252;n) aktiv. Sie &#246;ffnen die Ventile mit geringem und unterschiedlichem Hub, er betr&#228;gt nur 2,0 beziehungsweise 5,7 Millimeter. Diese asymmetrische &#214;ffnung f&#252;hrt dazu, dass die Ansaugluft zugleich spiral- und walzenf&#246;rmig rotierend einstr&#246;mt. Dieser „Drumble“, der von Kanten und Erhebungen im Brennraum und einer speziellen Form des Kolbens unterst&#252;tzt wird, macht die bei FSI-Motoren sonst notwendigen Ladungsbewegungsklappen im Ansaugtrakt &#252;berfl&#252;ssig.</p>
<p>Die Umschaltung zwischen den Ventilh&#252;ben findet im Bereich von 700 bis 4000 1/min statt, sie vollzieht sich binnen zwei Kurbelwellenumdrehungen. Ein B&#252;ndel kurzfristiger Eingriffe – ein Wechsel auf Sp&#228;tz&#252;ndung, das Verstellen aller vier Nockenwellen und das Schlie&#223;en der Drosselklappe – verhindert Drehmomentspr&#252;nge. Was der Fahrer sp&#252;rt, sind ein gleichm&#228;&#223;iger Kraftaufbau und ein spontanes Ansprechverhalten.</p>
<p>Der wichtigste Effekt besteht jedoch darin, dass der Kraftstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent sinkt. Ihre gr&#246;&#223;ten Einspar-potenziale erzielt die AVS-Technologie bei konstantem Tempo im mittleren Teillastbereich. Im sechsten Gang l&#228;uft der Motor im Audi A6 2.8 FSI bis 150 km/h mit dem kleinen Ventilhub.</p>
<p>Das Audi valvelift system erlaubt es, die Menge der angesaugten Luft in weiten Bereichen &#252;ber die &#214;ffnung der Einlassventile zu steuern. Die Drosselklappe kann so auch bei Teillast meist voll ge&#246;ffnet bleiben, die unerw&#252;nschten Drosselverluste sinken stark. Ein technischer Wunschtraum wird Realit&#228;t – auf einem neuen, intelligenten Weg. Bisherige L&#246;sungen operieren mit zus&#228;tzlichen Elementen wie Hebeln oder Tassen zwischen den Nockenwellen und den Ventilen. Sie bringen verschiedene Nachteile mit sich: Die bewegten Massen wachsen, die Reibung steigt, und die Steifigkeit des Ventiltriebs sinkt.</p>
<p>Das zweistufig schaltende Audi valvelift system kennt all diese Probleme nicht. Sein unkomplizierter Aufbau macht es drehzahlfest bis 7000 1/min, das erlaubt hohe Spitzenleistungen. Zudem erleichtert es durch seine Kompaktheit das Packaging der Motoren im Fahrzeug und l&#228;sst eine effiziente Fertigung im Baukastensystem zu. Die Komponenten entstehen im Motorenwerk im ungarischen Gy&#246;r, in dem auch ein Gro&#223;teil der V6-Motoren vom Band l&#228;uft. Audi sieht in der AVS-Technologie, der eine sechsj&#228;hrige Entwicklungsarbeit zugrunde liegt, eine L&#246;sung mit gro&#223;em Zukunftspotenzial. Theoretisch lassen sich weitere Ausbaustufen bis hin zur vollst&#228;ndigen Abschaltung einzelner Zylinder realisieren.</p>
<p>Die AVS-Benzinmotoren haben weitere Spezialit&#228;ten an Bord. Eine neuartige Sensorik f&#252;ttert ihr Management mit Daten. Sie bezieht ihre Informationen aus der Position der verstellbaren Einlassnockenwellen und nicht mehr, wie bisher, aus dem Druck im Saugrohr – der ist n&#228;mlich bei voll entdrosseltem Betrieb konstant. Beim 2,8-Liter-V6 verst&#228;rkt ein Schaltsaugrohr die Wirkung des AVS-Systems. Es erh&#246;ht das Drehmoment bei niedrigen und die Leistung bei hohen Touren weiter.</p>
<p><strong>Audi Technology ABC</strong></p>
<p>• Drosselverluste<br />
sind bei konventionellen Ottomotoren unvermeidlich, weil die Motorlast &#252;ber die Menge der angesaugten Luft geregelt wird. Der Motor saugt gegen den Widerstand der Drosselklappe im Saugrohr an, die bei Teillast nur zu einem kleinen Teil ge&#246;ffnet ist – diese Drosselung verschlechtert den Wirkungsgrad. Auch beim Audi valvelift system bleibt die Drosselklappe erhalten, sie spielt jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle. In verschiedenen Teillastbereichen l&#228;uft der Motor sogar v&#246;llig ungedrosselt.</p>
<p>• Das AVS bei Audi<br />
kommt derzeit bei zwei V6-Motoren zum Einsatz – beim 3.2 FSI und beim 2.8 FSI. Exemplarisch demonstriert die AVS-Technologie ihre St&#228;rken im gro&#223;en Audi A8. Mit dem 2,8-Liter-V6, der 154 kW (210 PS) leistet, verbraucht die Luxuslimousine nur 8,3 Liter Kraftstoff pro 100 km. Die damit verbundene Kohlendioxid-Emission  betr&#228;gt lediglich 199 Gramm CO2/km – der niedrigste Wert im gesamten Luxussegment.</p>
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